Serie zu innerkörperlichen Bewegungen
Seit 2020
Ich schwinge in und mit der Welt, unwillentlich, bodenständig, in einem kleinen Tanz aus äußeren und inneren Rhythmen.
Inspiriert hat mich der zeitgenössische Tanz und sein Nachdenken über das Innehalten oder auch Stillstehen als tänzerische Handlung. Der Tänzer und Choreograf Steve Paxton hat die Übung „Small Dance“, deren Titel ich entlehnt habe, entwickelt, die darauf abzielt, in stehender Position die permanenten kleinen muskulären Ausgleichsbewegungen wahrzunehmen, die den Körper im Gleichgewicht halten.
Ich versuche, diese innerkörperlichen Bewegungen zeichnerisch auszudrücken. Zu Beginn arbeite ich dafür mit einem Gegenüber, wie z.B. einer Horizontlinie, und anhand fotografischer Bewegungssequenzen, die ich aus der Hand aufnehme und danach zeichnerisch übersetze. Schließlich zeichne ich stehend beidhändig direkt auf einen Träger.




















